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6 Tipps für eine katzensichere Wohnung

von Kyra Vivian Landskron veröffentlicht am September 01, 2021

Unsere Stubentiger sind neugierig und vor allem junge Tiere wollen alles erkunden. Das liegt in ihrer Natur. Unscheinbare Einrichtungsstücke können auf einmal zu einer lebensbedrohlichen Gefahr werden. Hier findest du einige wichtige Tipps, damit deine Wohnung ein sicherer Katzenspielplatz wird. 

Katze unter einer Decke

 Wie groß eine Wohnung sein sollte, kann so allgemein nicht gesagt werden. Dabei kommt es auf die Größe, Rasse und den Charakter der Katze an. Gibt es keine Möglichkeit, deiner Katze Freilauf zu gewähren, braucht sie allerdings Alternativen zum Spielen, Klettern und Jagen. Ansonsten könnte es sein, dass sie deine Möbel benutzt, um diesen Bedürfnisse nachzugehen oder aber aus Protest die Wohnung vollpinkelt. 

Hinweis: Möchtest du dir ein Tier ins Haus oder in die Wohnung holen, solltest du vorher generell erstmal mit dem Vermieter klären, ob das in Ordnung ist. Viele Tiere landen jährlich in Tierheimen, weil die Haltung nicht erlaubt ist, dies aber im Voraus nicht angesprochen wurde. Daher vorher einmal nachfragen oder im Mietvertrag nachschauen. 

 

1. Wohnzimmer 

Zimmerpflanzen sind schön und lassen eine Wohnung gemütlich und heimelig wirken. Allerdings sind viele Zimmerpflanzen giftig für Katzen. Informiere dich am besten vor der Anschaffung ob deine Pflanzen giftig sind oder nicht. Die Samtpfoten knabbern nämlich gerne mal an den grünen Mitbewohnern herum, wie sie in der Natur auch an Gras rumknabbern. Das machen sie vor allem dann, wenn Verdauungsprobleme haben oder Fellballen hochwürgen wollen. Um die Katzen dabei zu unterstützen, kannst du Katzengras in die Wohnung stellen. 

Achtung: Sollte deine Katze an einer giftigen Pflanze geknabbert haben, solltest du schnellstmöglich zum Tierarzt fahren, denn eine Vergiftung kann für deine Fellnase lebensbedrohlich sein und zu Langzeitschäden führen. 

Sofa, Kissen oder Teppich werden gerne mal zum Krallen kürzen missbraucht. Damit die Möbel nicht von deiner Samtpfote verschönert werden, solltest du Alternativen wie Kratzbäume, Kratztonnen oder Ähnliches in der Wohnung aufstellen. 

 

2. Kabel & Steckdosen 

Der berühmte Kabelsalat sieht nicht nur chaotisch aus, sondern kann für deine Samtpfote auch zu einer großen Gefahr werden. Vor allem junge und neugierige Katzen können diesen spannend finden und verheddern sich schnell darin. Dabei können sie leicht strangulieren und sich ernsthaft verletzen. Daher solltest du Kabel und auch Steckdosen soweit es geht abkleben oder verstecken, damit diese keine Gefahr mehr für deine Katze darstellen. 

 

3. Türen 

Türen können beim Lüften schnell zuknallen. Wenn dein Vierbeiner in dem Moment dazwischen steht, kann die Tür ihn schlimmstenfalls verletzen. Türstopper können dabei helfen, dass diese geöffnet bleiben. Wenn es in deiner Wohnung oder deinem Haus Räume gibt, in die deine Katze nicht soll, solltest du diese gut verschließen. Katzen sind sehr intelligent und finden schnell heraus, wie Türen geöffnet werden.

 

4. Küche

Herdplatten werden gerne als Liegefläche genutzt. Wenn deine Katze diesen Platz für sich entdeckt hat, achte darauf, dass du deine Platten sicherst und diese nicht einfach durch eine Berührung angehen. Alternativ gibt es Gitter, die über die Herdplatte gelegt werden können, damit diese nicht einfach angehen. 

Außerdem solltest du jegliche Reinigungsmittel außer Reichweite deiner Vierbeiner aufbewahren. Auch diese können giftig sein und zu Augen-/Hautreizungen oder Darmproblemen führen. 

 

5. Badezimmer

Im Badenzimmer können ebenfalls Gefahren lauern. Volle Badewannen sollten nicht unbeaufsichtigt bleiben, neugierige Kitten könnten auf den Badewannenrand springen, abrutschen und schlimmstenfalls ertrinken. Auch der Toilettendeckel sollte geschlossen bleiben, ansonsten besteht die Gefahr, dass Katzen oder auch Kitten hineinspringen und sich verletzen. Waschmaschinen und Trockner solltest du vor jeder Benutzung kontrollieren, denn es gibt Katzen, die dort gerne ein Nickerchen machen. 

 

6. Fenster 

Lüften muss man natürlich immer mal, lass deine Fenster und deine Katze aber nicht unbeaufsichtigt. Es besteht immer die Gefahr, dass sie aus dem Fenster springt oder aber auch fällt. Ebenfalls solltest du deine Fenster nicht auf Kipp lassen. Die berühmte “Kippfensterkatze” ist leider keine Seltenheit. Die Vierbeiner versuchen durch den geöffneten Spalt zukommen und bleiben häufig im Fenster stecken. Hieraus können sie sich nur selten von selbst befreien und können Quetschungen und Verletzungen bis hin zu Erstickungen oder Lähmung erleiden. 

Wie du wahrscheinlich gemerkt hast, lauern in einer normalen Wohnung mehr Gefahren als gedacht. Wenn du diese Tipps berücksichtigst, sollte deiner Katze allerdings nichts passieren und ihr könnt viele schöne Jahre miteinander verbringen.

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