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Hundeknigge: friedliches Miteinander unter Hundemenschen

von Kyra Vivian Landskron veröffentlicht am May 31, 2022

Eines der meist diskutierten Themen in der Hundewelt sind immer wieder Begegnungen mit anderen Hunden. Dogfluencer berichten täglich über ihre, eher schlechten, Erfahrungen mit anderen Hundemenschen und regen sich über die Rücksichtslosigkeit mancher HalterInnen auf. Wir haben drei Tipps für ein friedliches Miteinander zwischen Hundemenschen. Jeder kann einen kleinen Teil dazu beitragen. :-)

zwei Hunde begegnen sich


1. Nehmt eure Hunde an die Leine, wenn ihr anderen angeleinten Hunden begegnet. 

Ganz klare Regel Nummer 1 und auch das “Aufregerthema” schlechthin! Verständlicherweise muss man hierzu sagen. Denn hier wird oft gar keine Rücksicht genommen. Unangeleinte Hunde rennen in angeleinte hinein und werden teilweise auch gar nicht zurückgerufen. Deswegen: Nehmt eure Hunde ran, wenn ihr einen angeleinten Hund seht. Vielleicht befindet sich der andere Vierbeiner gerade im Training, hat Angst vor Artgenossen oder mag diese einfach nicht oder ist sogar krank. Wieso der andere an der Leine ist, kann euch im ersten Moment auch erstmal egal sein. Nehmt doch in diesem einfach Rücksicht und hinterfragt nicht groß. 

Vielleicht signalisiert euch der andere Hundebesitzer auch beim Näherkommen, dass eure beiden doch spielen dürfen oder sich “mal eben hallo” sagen dürfen. Dann könnt ihr euren jederzeit wieder von der Leine nehmen. Doch eine gegenseitige und rücksichtsvolle Absprache ist in diesem Fall einfach ein Muss und wichtig für alle beteiligten. 

Auch zum Schutz für deinen Hund. Denn du weißt ja nicht genau was mit dem anderen Hund ist. Eine ansteckende Krankheit beispielsweise könnte deinen Hund auch krank machen. Vielleicht ist der andere Hund auch einfach aggressiv gegenüber Artgenossen. Auch das kann gefährlich für deinen Hund werden. Denn die Aussage “das klären die schon unter sich” ist absoluter Schwachsinn und sehr veraltet. Den Hund vorerst an die Leine zu nehmen ist also für beide Seiten eine sichere Variante. 

Übrigens ist vom 1. April bis 15 Juli in einigen Bundesländern die Brut- und Setzzeit. In diesem Zeitraum müssen die Hunde sowieso an der Leine bleiben, außer auf ausgewiesenen Freilaufflächen. 

2. Lasst eure Hunde nicht mit voller Power in andere Hunde reinlaufen 

Ihr habt euch mit dem anderen Hundemenschen abgesprochen und lasst eure beide von der Leine? Super! Aber achtet doch in dem Fall bitte darauf, euren Hund nicht mit voller Energie in den anderen Hund reinlaufen zu lassen. So etwas kann und sollte trainiert werden. Eine so schwungvolle Begrüßung gefällt nicht jedem Hund und kann auch schnell mal falsch verstanden werden. Achtet auf eine ruhige Begrüßung, dann haben alle ihren Spaß. Und wenn sich die beiden aus irgendwelchen Gründen doch nicht verstehen sollten, dann ist das auch völlig ok. Wir mögen ja auch nicht jeden Menschen und unsere Hunde sind keine Maschinen! ;-) 

3. Hebt den Kot eurer Hunde auf 

Der dritte Punkt betrifft nicht nur die Rücksicht anderer Hundemenschen gegenüber, sondern allen Menschen. Es ist einfach eklig in Hundekot zu treten. Hebt doch den Kot deswegen einfach auf und entsorgt ihn im nächsten Mülleimer. Es gibt ja schon genug “Hundehasser” auf der Welt, das sollte damit nicht noch gefördert werden. 

Natürlich ist es auch super menschlich mal ne Tüte zu vergessen. Fragt doch dann einfach andere Hundeleute, ob sie vielleicht einen Kotbeutel für euch haben oder nehmt eine Maske, ein Taschentuch irgendwas, was ihr so in euren Taschen findet. Irgendwas findet man bestimmt. :-)  

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